Godzilla – der Zerstörer der Welten (Filmmonster Teil 1)

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Er ist der Prototyp des japanischen Filmmonsters. Godzilla – das mächtige dinosaurierähnliche Urzeitwesen mit dem radioaktiven Hitzestrahl und den Laserplatten auf dem Rücken. Vor allem durch die etwas ulkig anmutenden Filme des Franchise zwischen den 1960ern und den 2000er Jahren, hat er bei vielen Zuschauer*innen in westlichen Kinos den Ruf als nicht ganz ernstzunehmendes PowerRanger-Monster weg. Erst das Hollywood-Remake von 2014 brachte dem Namen Godzilla wieder etwas Ernsthaftigkeit. Dabei ist der originale japanische Film „Gojira“, in dem das gleichnamige Monster zum ersten Mal auftaucht, keineswegs eine Puppen-Parodie. Er ist eine Metapher auf den zweiten Weltkrieg, die Erfahrungen mit den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki sowie auf die Verstrahlung eines japanischen Fischkutters durch einen amerikanischen Atombombentest in den 50er Jahren. So ernst wie sich diese Themen anhören, so ernst ist auch der originale Godzilla. Ein brillant gedrehter Monster-Horror-Film der ersten Stunde. In unserer ersten Sonderfolge zum Jahreswechsel erzählt Lucas von den Ursprüngen des japanischen Kultmonsters und vergleicht das Original aus dem Jahr 1954 mit der neusten japanischen Realverfilmung „Shin Godzilla“ von 2016. Die beiden haben viel gemeinsam.

Shownotes

Peter H. Brothers: Japan’s Nuclear Nightmare: How the Bomb Became a Beast Called „Godzilla“. In: Cinéaste 2011. 36/3. S. 36-40.

Tamaki Mihic: (Still) Cool Japan. In: Re-imagining Japan after Fukushima.

Screenrant: Shin Godzilla’s 5th Form Explained (& Why It Was Controversial)

Wikipedia: Glücklicher Drache V

Manga Tokyo: Shin Godzilla: Die Bedeutung einiger Schlüsselszenen

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