Das US-Militär in Hollywood

Zwei Flaggen kreuzen sich.
Illustration: Theresa Zander

In großen amerikanischen Action-Blockbustern sind wir diesen Anblick längst gewöhnt. Kriegsgerät aller Couleur flimmert über den Bildschirm. Panzer, Soldat*innen und Waffen zuhauf. So ist das eben in den USA – mag der eine oder die andere denken. Doch es steckt meist wesentlich mehr hinter dieser Überrepräsentation von Militär in großen Filmen. Manchmal geht es dabei sogar um Außenpolitik. Großzügig werden vom Department of Defense Produktionshilfen in Form von Leihgaben, Beratungsleistungen oder Drehgenehmigungen bereitgestellt. Und was gibts als Gegenleistung von den Filmstudios? Ach gar nicht so viel, eigentlich! Lediglich Einfluss aufs Drehbuch – und das nicht zu knapp. Veröffentlichte Akten zeugen von unzähligen Einflussnahmen durch das US-Militär auf Filme und deren Geschichten. Dazu zählen nicht nur duzende Werke über den Vietnamkrieg, sondern auch die frühen Vertreter des Marvel Cinematic Universe. In ihrem Buch “National Security Cinema” dokumentieren Matthew Alford und Tom Secker diese Einflussnahmen. Lucas stellt das Buch in dieser Episode vor.

Shownotes

Matthew Alford, Tom Secker: National Security Cinema.

CBR: The MCU’s Relationship with the Military

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