30. Filmfest Dresden

© FILMFEST DRESDEN
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Das gewöhnliche Kinoerlebnis wird ja häufig durch die zweieinhalb Stunden Blockbuster geprägt. Schließlich wollen wir für die nicht mehr ganz so billigen Kinotickets auch viel Unterhaltung geboten bekommen. Doch neben dem Langfilm ist auch der Kurzfilm eine Kunstform der sich bewegenden Bilder.

Das Filmfest Dresden schickt sich nun schon zum 30. Mal an, diesen besonderen Filmrahmen zu feiern. Von Mitte bis Ende April gab es wieder viele Real-und Animationsstreifen aus deutschen Landen sowie internationalen Regisseuren zu sehen. Diesjähriger Themenfokus war Europa und eine Retroperspektive in die DDR während der 1968-Bewegung.

Als Redaktion besuchten wir natürlich die ein oder andere Veranstaltung und erfreuten uns am reichhaltigen Fundus der vielen Filmquerdenker, die mit ihrem Leidenschaftsprojekt im Festivalprogramm liefen. Im Podcast erfahrt ihr, warum man noch etwas an der Eröffnungszeremonie arbeiten könnte und wie uns das Schauburg-Reboot gefällt. Denn nach mehreren Monaten ist der Umbau des bekannten Dresdner Kinos fast fertig. Drei Kinosäle sind bereits vollständig saniert und wir haben uns in die Sessel eingemummelt, das neue Ambiente aufgesogen und die veränderte Optik begutachtet.

69 Kurzfilme aus 28 Ländern gab es zu sehen und sowohl mehrere Fachjurys als auch das Publikum wählten ihre Favoriten am Ende des Festivals aus. Die Preisträger teilen sich folgendermaßen auf:

  • Goldener Reiter Animationsfilm – Internationaler Wettbewerb: Lupus   
  • Goldener Reiter Animationsfilm – Nationaler Wettbewerb: Sog
  • Goldener Reiter Kurzspielfilm – Internationaler Wettbewerb: Aaba
  • Goldener Reiter Kurzspielfilm – Nationaler Wettbewerb: Joy
  • Goldener Reiter der Jugendjury – Internationaler Wettbewerb: Aaba
  • Goldener Reiter der Jugendjury – Nationaler Wettbewerb: U Meduvrenenu – Meanwhile
  • Goldener Reiter des Publikums – Internationaler Wettbewerb: The Theory of Sunset
  • Goldener Reiter des Publikums – Nationaler Wettbewerb: Attak
  • Goldener Reiter* für Geschlechtergerechtigkeit im Kurzfilm – Internationaler & Nationaler Wettbewerb: Neko Ni Hi – Cat Days
  • Goldener Reiter für Filmton – Internationaler & Nationaler Wettbewerb: Min Börda – The burden
  • Filmförderpreis der Kunstministerin – Nationaler Wettbewerb: Link
  • ARTE Kurzfilmpreis – Nationaler & Internationaler Wettbewerb: Neko Ni Hi – Cat Days
  • DEFA-Förderpreis Animation – Nationaler Wettbewerb: Mascarpone
  • Publikumspreis Mitteldeutsche Filmnacht: Occupied Summer

Mehr Informationen zum 30. Filmfest Dresden.

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