“Flight of the Conchords” – Serientipp

Neuseeland, das Land von Herr der Ringe, Kiwis und Steinen. Das klingt nach einer komischen Mischung, die ganz passend mit “Flight of the Conchords” ergänzt wird. Ein Seriensnack made in Neuseeland.

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Die Comedyserie begleitet die gleichnamige Band auf ihrem Weg nach ganz oben. Bret und Jemaine sind aufstrebende Künstler in New York, aber kommen mit ihrer neuen Umgebung und der ganz anderen amerikanischen Kultur nicht so richtig klar. Aber sie sind nicht allein, sie erhalten Hilfe von Murray, einem Mitarbeiter der neuseeländischen Botschaft, Mel, ihrem einzigen (und ziemlich verrückten) Fan und Dave, der weiß, wie man die amerikanischen Frauen bezirzt. Das klingt vielleicht nach Standardkost, ist aber bei näherem Hinsehen ein heller Stern am Comedyhimmel. Die Geschichten erhalten immer wieder absurde Wendungen, die durch musikalische Einlagen des Folk-Duos unterstützt werden. Titel wie “Business Time”, bei dem es nicht um das Geschäft geht, oder “Hiphopopotamus vs. Rhymnoceros” sind nicht nur lustig, sondern bekommen durch die Low Budget-Iszenierung erst ihren absurden Charme. Nach den ersten Folgen ist man eigentlich sofort in der abstrusen Welt der beiden Hauptfiguren.

Die kalte Jahreszeit ist ideal um die zwei Staffeln zum bingen bzw. als Geschenk unter dem großen Weihnachtsbaum. Witzig, liebevoll, absurd und vor allem fern ab von der üblichen Sitcom-Suppe. Also Business Time!

Über den/die Autor/in

Ilja Almendinger
Ilja Almendinger

Ilja Almendinger ist der Fachmann für die grobe Mettwurst. Geboren mit der VHS-Kasette in der Hand und Michael Jackson im Ohr schaut er jeden Zach Braff-Film, auch von hinten nach vorne. Im Podcast flüstert er den Moderatoren gerne schlüpfrige Sachen ins Ohr.

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