Ein Traum in Wüstenrot und Neonblau: “Blade Runner 2049” – Kurzkritik

Kann ein Meilenstein auf einen Meilenstein folgen? Nach den vielen Vorschusslorbeeren scheint es Regisseur Denis Villeneuve zusammen mit seinem Drehbuchteam tatsächlich gelungen zu sein, ein weiteres genredefinierendes Epos auf die Beine zu stellen. Wir konnten uns da natürlich nicht im Zaum halten und stürmten den Kinosaal, um in die ferne Zukunft voller übergroßer Werbetexte und zugemüllter Großstädte im Dauerregen einzutauchen. Am Ende waren wir uns überraschenderweise sehr einig: zwar erfordert der Film viel Sitzfleisch, doch wird jeder Zuschauer mit einer grandiosen Optik und mit viel Stoff für die nächsten Sci-Fi Seminare versorgt.

Eine Welt in Trümmern

Blade Runner 2049 spielt 30 Jahre nach seinem Vorgänger und zeigt eine immer noch zerklüftete Gesellschaft, in der Replikanten weiter als Sklaven arbeiten müssen. Nach dem Einsturz der Tyrell-Corporation und dem Tod ihres Chefs hat der ebenfalls skrupellose Niander Wallace (Jared Leto) die Produktion der künstlichen Menschen übernommen.

Blade Runner K (Ryan Gosling) macht in dieser Zeit weiter Jagd auf Replikanten, die sich der Kontrolle der Menschen entzogen und versteckt leben. Bei einem seiner Aufträge stolpert er über eine ungeheuerliche Entdeckung und steht bald selbst auf einer Abschussliste. Er macht sich auf die Suche nach einem alten Blade Runner: Rick Deckard (Harrison Ford).

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Schweigen ist Silber, Reden ist Gold. Und am besten redet es sich eben über Filme und Serien! Das ist ein wahrer Fakt. In unserem Podcast sprechen wir mit Euch über Filme an sich, Filmwirtschaft und Filmkultur. Das Filmmagazin wird moderiert von Martin Dietrich und Anne Feuerhack.

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